Mitgliederversammlung der JU Dinslaken mit Charlotte Quik MdL

Am Samstag (06.01.18) hielt die Junge Union Dinslaken ihre jährliche Mitgliederversammlung ab. Auf der Tagesordnung stand u.a. ein Jahresrückblick des Vorsitzenden Fabian Schneider, Nachwahlen des Vorstands und ein Gastvortrag der CDU-Landtagsabgeordneten und JUlerin Charlotte Quik.

Zu seinem alljährlichen Bericht hatte Schneider ein 10-minütiges Video mit allen Aktivitäten der JU Dinslaken im Jahre 2017 erstellt. So hatte sich die JU im letzten Jahr in verschiedenen offenen Vorstandssitzungen mit den Themen Wohnraumentwicklung, Stadtentwicklung, Werte und Ehrenamt beschäftigt. Natürlich war auch der Feierabendmarkt im letzten Jahr ein großes Thema, für den sich die Junge Union massiv eingesetzt hatte. Natürlich durfte auch der große Einsatz der JUler in den Wahlkämpfen nicht unerwartet bleiben. Das Treffen mit den damaligen Bundestagspräsidenten Prof. Lammert war ein Highlight der jungen Christdemokraten im vergangenen Jahr.

Beruflich bedingt mussten Yannik Pieper (Referent für Organisation) und Martin Sturm (Beisitzer) ihre bisher ausgeübten Vorstandsposten aufgeben. Schneider verabschiedete sie standesgemäß mit einer Flasche „Dinslakener Burgwächter“. Die Vorstandsposten blieben aber nur kurz vakant, da die Mitgliederversammlung diese in einer Nachwahl besetzte. So wurde Thomas Müller als neuer Referent für Organisation gewählt. Als Beisitzer unterstützen nun Isis Götte und Tristan Gorba den Vorstand.

Ehrengast und Landtagsabgeordnete Charlotte Quik sprach anschließend über ihren Start in den Landtagsbetrieb. Dabei ging sie auch auf ihre vorherige Arbeit im Büro der ehemaligen Dinslakener Landtagsabgeordneten Gisela Hinneman ein, wodurch sie eine „sehr intensive Beziehung zu Dinslaken“ entwickelt habe, so Quik. Ihre ersten Eindrücke des Landtags beschrieb sie, neben den kleinen Startschwierigkeiten, als sehr spannend, doch war der Landtag für sie kein neuer Arbeitsplatz. So war Quik froh, dass: „Ich aufgrund meiner vorherigen Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin nicht wie ein Erstsemester rumlief und nicht wusste, in welche Räume ich muss.“

Der Beginn der parlamentarischen Arbeit folgte prompt, auf Basis eines Koalitionsvertrages, der eine gute Leitplanke für die restliche Legislaturperiode darstellt. Trotz des Platzens der Jamaika-Verhandlungen in Berlin beschreibt Quik die Zusammenarbeit mit der FDP im Landtag als „Partnerschaft auf Augenhöhe“ und es sollte sich nun weiter „darauf konzentriert werden gute, konservative Politik zu machen.“, so Quik weiter.

Angesichts der vielen Herausforderungen, die die neue CDU-geführte Landesregierung zu bewältigen hat und der zurückliegenden Jahre der fehlgeleiteten rot-grünen Gestaltung dieses Landes, bekomme man so Quik „den Eindruck für die SPD hätte NRW außerhalb des Ruhrgebietes nicht existiert.“ , was eine Reihe von Maßnahmen nötig macht, um NRW zurück in die Spur zu bringen, wie das Entfesselungspaket, um auch zukünftig Investitionen in NRW zu sichern oder den Nachtragshaushalt, der die „greifbare Verzweiflung in den Kitas lindern sollte.“ Auch ein schuldenfreier Haushalt 2018 oder die KiBiz-Revision sind weitere Schritte in die richtige Richtung.

Ihre Rede beendete Quik mit einem Satz, den sich Politiker quer durch die Republik zu Herzen nehmen sollten: „Man sollte tunlichst verhindern, den Draht zur Basis zu verlieren.“

Die Mitgliederversammlung ließen die Anwesenden Gäste und die JU-Mitglieder entspannt ausklingen.