Junge Union Alpen kritisiert Antrag der FDP Fraktion. Generationen statt Jugend: Die JU sagt „Nein, danke!“

Junge Union Alpen kritisiert Antrag der FDP Fraktion

Die Junge Union Alpen begrüßt, dass der Rat der Gemeinde Alpen den von der FDP Fraktion gestellten Antrag auf Umbenennung des Jugend-, Schul-, Sport- und Kulturausschusses in Ausschuss für Generationen, Schule, Sport und Kultur abgelehnt hat und kritisiert diesen scharf. „Wir sind der Meinung, dass es die richtige Entscheidung war, dass der Alpener Gemeinderat den Antrag auf Namensänderung abgelehnt hat. Momentan ist die Lage so, dass im Rat der Gemeinde Alpen die Jugend statistisch leider zu kurz kommt und somit unterrepräsentiert ist. Daher wäre es ein fatales und vollkommen falsches Zeichen für die jugendlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde. Ich bin sehr dankbar, dass ich meine Argumentation der CDU-Fraktion vortragen konnte und sich diese von mir überzeugen ließ“, so Frederik Paul, Vorsitzender der Jungen Union Alpen. Lukas Spettmann ergänzt: „Warum sollten wir einen Ausschuss, der sich inhaltlich meistens mit den Alpener Schulen, also den Schülerinnen und Schülern in der Gemeinde beschäftigt, plötzlich umbenennen? Dafür haben wir kein Verständnis, das ist für uns Schaufensterpolitik, für die wir keinerlei Bedarf sehen. Wir sollten uns lieber um die wirklich wichtigen Zukunftsthemen kümmern und nicht die Generationen gegeneinander ausspielen.“ Weiter ergänzte Paul: „Schade, dass es keinen Widerspruch der neu gegründeten Alpener Jungen Liberalen (Julis) gab. Wir können uns nicht vorstellen, dass die JuLis den Vorstoß der Fraktion ausnahmslos unterstützen.“

Auch in Zukunft wird die Junge Union Alpen das politische Geschehen vor Ort verfolgen und sich für die Belange der jungen Menschen in Alpen einsetzen.

 

Artikel aus der RP vom 02.03.2018

Generationen statt Jugend: Die JU sagt „Nein, danke!“

Alpen. Die rührige, bisweilen hyperaktive FDP hat jetzt den Rat mit der Forderung beschäftigt, den Ausschuss für Jugend, Schule, Sport und Kultur – ohnehin schon ein Namensungetüm – umzutaufen. Die Liberalen wollen vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft die Sektion Jugend in Generationen umbenennen. Und ist damit gescheitert. CDU, SPD und Grüne schmiedeten in der Frage eine Kenia-Koalition, um das Etikett Jugend zu retten, die ja schließlich „unsere Zukunft“ sei und die man nicht schon in den Begrifflichkeiten auf Abstand halten dürfe. So weit, so gut. Nun meldete sich in dieser bedeutsamen Debatte auch die Junge Union (JU) zu Wort. Das Begehren der FDP abzuwehren, sei genau „die richtige Entscheidung“ gewesen, teilte JU-Vorsitzender Frederik Paul nun im Anschluss an die Sitzung mit. Momentan, so Paul, komme Alpens Jugend im Rat schon rein numerisch „leider zu kurz“. Daher wäre es „ein fatales Signal und vollkommen falsches Zeichen“, auch noch den Begriff Generationen an die Stelle der Jugend zu setzen. Davon, so Frederik Paul, habe die Fraktion der Mutterpartei CDU überzeugen können. Er wundere sich nur, dass von den Jungen Liberalen kein Widerspruch gekommen sei. „Wir können uns nicht vorstellen, dass die Jungliberalen den Vorstoß der FDP-Fraktion ausnahmslos unterstützen“, so der JU-Vorsitzende.

JU-Vorstand Lukas Spettmann bläst ins gleiche Horn. Er sehe keinen Bedarf, den Ausschuss umzubenennen: „Wir haben kein Verständnis für Schaufensterpolitik.“ Dann fügt Spettmann an: „Wir sollten uns lieber um die wichtigen Zukunftsthemen kümmern und die Generationen nicht gegeneinander ausspielen.“ Recht hat er.

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