Zukunft der Pflege ein Thema für Jung und Alt

Das Podium mit den Diskutanten

13.04.2018 fand die Podiumsdiskussion Zukunft der Pflege in einem stark gefüllten Raum der Niederrheinhalle statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Arbeitskreis der Generationen, bestehend aus Junger Union und Senioren Union (SU). Die Geladenen Gäste, alle erfahrene Praktiker, stellten ihre Einrichtungen vor so zum Michael Nühlen, Pflegedienstleiter des EVK Wesel und Petra van Meerbeck, Leiterin des Gesundheitszentrums für die Dekanate Dinslaken und Wesel. Diskutiert wurde über die jetzige Situation der Pflege das Sofortprogramm der GroKo mit 8000 neuen Pflegekräften, private Pflegeanbieter und vieles mehr. Dabei wurde selbstverständlich immer versucht den Bezug zur Praxis herzustellen. Annette Himmelberg, Pflegedienstleiterin des St.-Josef-Hauses Dingden, kritisierte zum Beispiel das Sofortprogramm mit 8000 neuen Pflegekräfte sagte: „Es wäre schön wenn wir 8000 Pflegekräfte für den Kreis Wesel bekämen, 8000 neue Pfleger für den Bund sind jedoch nur eine halbe Stelle mehr pro Einrichtung und damit ein Tropfen auf den heißen Stein.“. Die Diskussion moderiert von Frederik Paul, Vorsitzender der JU-Kreis Wesel, und Heinz Breuer, Vorsitzender der SU-Kreis Wesel, fand auch abseits des Podiums statt. Das anwesende Publikum debattierte untereinander und stellte auch Fragen an die Experten. Besondere Aufmerksamkeit fanden Fragen um das Thema Pflege Zuhause und wie der Pflegeberuf für junge Schulabgänger attraktiver gemacht werden könnte. Der Vorschlag Pflege als Schulfach anzubieten, sodass die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über das Thema und einen Einblick in den Beruf bekommen, war nur einer der zahlreichen Ideen, die die interessierten Gäste vorbrachten.

Zum Abschluss bedankten sich Frederik Paul und Heinz Breuer bei den Anwesenden und schlossen mit dem Satz: „Pflege wird auch weiterhin eines der wichtigsten Themen in unserer Gesellschaft bleiben und das nicht nur für die älteren Mitbürger. Auch für junge Menschen ist es interessant, denn sie sind die Alten von Morgen.“