Junge Union Kreis Wesel rüstet sich für den Europawahlkampf

Dieser Tage werden so langsam die Bewerber für die Spitzenkandidatur der Europäischen Parteien bekannt. Mit Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der EVP, Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier, Vizekommissionspräsident Frans Timmermanns und Maros Sefcovic sind einige Namen dabei, die signalisieren es ist Zeit sich wieder mit Europa zu beschäftigen. Dies Tat die Junge Union Kreis Wesel bei ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag (16.09.2018). Dort wurden nicht nur die Ämter des Schatzmeisters mit Markus Krebber und des Schriftführers mit Dominik Kaczmarek neu besetzt, sondern auch eine lebhafte Diskussion über Europa geführt. Nach den Grußworten von Charlotte Quik (MdL), Bundesvorstandmitglied der Frauen Union Anika Zimmer und dem Vorsitzenden der Senioren Union Kreis Wesel, Heinz Breuer, ging es direkt ins Gespräch mit Stefan Berger, Kandidat der CDU-Niederrhein für das EU-Parlament. Da durften die Themen Brexit, Wahlkampf aber auch Heimat nicht fehlen. Konkret besprach man die Auswirkungen eines deutschen Kommissionpräsidenten die Möglichkeit eines erneuten Brexitvotums der Briten, welches der neue Brexitminister Dominic Raab ausdrücklich verneinte. Berger hält es dennoch für wichtig „positive Signale an England zu senden, die Brücke darf nicht abreißen“. Im Wahlkampf sei es wichtig, so Berger, zu zeigen, dass die CDU die „bestimmende Kraft im Kreis Wesel ist, die sich zu Europa bekennt“. Ein wichtiges Thema für Berger war jedoch auch das Thema Heimat. Vor dem Hintergrund der CDU-Kampagne „Unsere Werte unsere Heimat“ antwortete Berger auf die Frage was für ihn Heimat bedeute: „Heimat ist ein Gefühl, die Werte und die Verbindung zu einer Region. Ich war im Schützenverein habe mich engagiert. Es hat sich zwar einiges verändert doch ist Heimat der Ort an dem man sich wohl fühlt.“