Junge Union Kreis Wesel fordert die Fortsetzung der Regionalkonferenzen

Am 29.Oktober ging eine selbst für die Parteispitze überraschende Meldung durch das politische Berlin, Angela Merkel 18 Jahre lang CDU-Parteichefin, will nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Nun kämpfen drei Kandidaten um die Gunst der Partei und der Delegierten. Wer wird es, oder besser gesagt wer sollte es werden? Das ist eine Frage die den Vorstand der Jungen Union Kreise Wesel (JU) im Lichte der bevorstehenden Regionalkonferenz in Düsseldorf umtrieb.

Nach einer vorausgegangenen intensiven Debatte stimmte der Vorstand mit einer Mehrheit von 43% für Friedrich Merz den 2. Platz teilten sich AKK und Jens Spahn mit jeweils 28,5% der abgegebenen Stimmen.

Am Mittwoch nahm die JU-Kreis Wesel dann mit einer elfköpfigen Delegation an der Regionalkonferenz in Düsseldorf teil, die 4000 CDU-Mitglieder in die Landeshauptstadt führte.

Dabei viel Frederik Paul das Potential der Regionalkonferenzen für den Erneuerungsprozess der CDU besonders ins Auge: „Die Junge Union Kreis Wesel fordert die zukünftige Parteispitze auf die Regionalkonferenzen in regelmäßigen Abständen fortzusetzen. Dieses Format zeigt, dass eine neue Debattenkultur der CDU gut tut. Die rege Teilnahme, die tollen Fragen und die intensiven Diskussionen gehören zu einer modernen innerparteilichen Debattenkultur, diese darf nach dem Parteitag nicht einfach beerdigt werden. Ich bin mir sicher, dass Austauschmöglichkeiten wie die Regionalkonferenzen während der Flüchtlingskrise zu einer deutlichen Entspannung der gesellschaftlichen Lage geführt hätten, für die wir bei der letzten Bundestagswahl ordentlich abgestraft wurden. Die CDU hat die Chance sich in der Regierung zu erneuern und das zu schaffen was Andrea Nahles nur in ihren Träumen erreichen kann. Dafür sind die Regionalkonferenzen genau das richtige Mittel!“