Junge Union Kreis Wesel unterstützt Kiesresolution

Die Vielfalt und Schönheit der Erde als Erbe der Menschheit zu bewahren, ist Auftrag und Markenkern einer christlichen, politischen Bewegung. So stand die Bewahrung der Schöpfung auch bei der letzten Ortsvorsitzendenkonferenz der Jungen Union Kreis Wesel (24.03.2019) im Zentrum des Gesprächs. Neben dem Europawahlkamp und der inhaltlichen Ausrichtung des Kreisverbands fokussierten sich die Jungpolitiker auf das Referat des Vorsitzenden des Umwelt- und Planungsausschusses Udo Bovenkerk zur Kiesgewinnung im Kreis.

Dabei erklärte Bovenkerk dem CDU-Nachwuchs zunächst die Planungshierarchie mit der Bundesraumordnung (ROG) auf der obersten- und den kommunalen Bauleitplanungen auf der unteren Ebene. Wobei im Anschluss auch einige Details der ROG besprochen wurden. Kritisiert wurde hier besonders, dass die Planungen im Regionalplan Ruhr Nachhaltigkeitsaspekten nicht gerecht werden. Sodass nahtlos zur sog. „Kiesresolution“ des Kreis Wesels übergegangen wurde. Diese betont, neben Kies als endliche Ressource, auch die Auswirkungen auf das Landschaftsbild, sowie auf Flora und Fauna des Niederrheins. Deshalb wird unteranderem gefordert den Versorgungszeitraum auf 20 Jahre festzulegen und eine gesetzliche Nachweispflicht über die Verbringung des Kieses vom Niederrhein einzuführen.

Auch das Einspruchsverfahren des Regionalplans Ruhr wurde abschließend besprochen.

JU-Kreisvorsitzender Frederik Paul bedankte sich bei Udo Bovenkerk für dessen Zeit und sprach der Kiesresolution seine Unterstützung aus.